NEIN zu Treibjagden im Dunkelsteinerwald

TREIBJAGDPROZESS MONTECUCCOLI

"Ich hatte die Wahl zwischen Schuldspruch und wirtschaftlichem Untergang." (Walter Kosar, 2. April 2013)

"Die Zeit wird kommen, in der Unterhaltung, die auf der Misshandlung und Tötung von Tieren basiert, nicht mehr toleriert wird." (Albert Schweitzer, Theologe und Arzt, Friedensnobelpreis 1952)

BÜRGERINITIATIVE SIEHT SCHULDSPRUCH ALS CHANCE UND HERAUSFORDERUNG
Trotz des Schuldspruchs im Treibjagdprozess kämpft die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" weiter für den Schutz des Dunkelsteinerwalds, seiner Menschen, Pflanzen und Tiere.

Sprecher der Bürgerinitiative rechtskräftig verurteilt
Auf Grund einer kritischen Textpassage auf der Internetdomain www.dunkelsteinerwald.org über die vom Präsidenten der Land- und Forstbetriebe Österreich, Felix Montecuccoli, im Dezember 2012, veranstalteten Treibjagd auf Rehe und Wildschweine im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, wurde der Sprecher der Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", Walter Kosar, am 2. April 2013, vom LG für Strafsachen Wien, wegen "übler Nachrede" nach §111, rechtskräftig verurteilt. Für die ursprünglichen Behauptungen der BI war der Wahrheitsbeweis (Zeugen aus der Region) leider nicht möglich.

In einem nachträglichen Vergleich
verzichtet Felix Montecuccoli auf weitere zivilrechtliche Schritte und die ihm zugesprochene Entschädigung, sofern sich Walter Kosar zur Urteilsveröffentlichung, zur Veröffentlichung einer Zusatzerklärung, zur Zahlung der gegnerischen Anwaltskosten und zur Unterlassung unwahrer Behauptungen verpflichtet.

Urteil als Chance/Bürgerinitiative lässt sich nicht einschüchtern
Die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" respektiert das Urteil des Richters. Die Aktivisten und Aktivistinnen lassen sich jedoch weder einschüchtern, noch mundtot machen. "Wir sehen das Urteil als Chance und Herausforderung! Als Chance, bei Politikern und bei der Jägerschaft ein Umdenken in Sachen Treibjagd auf Rehwild zu erreichen, und als Herausforderung, noch entschlossener für den Schutz des Dunkelsteinerwalds, seiner Menschen, Pflanzen und Tiere zu kämpfen. Für meine ursprünglichen Behauptungen war der Wahrheitsbeweis, nämlich Zeugen aus der Region, leider nicht möglich. Ich hatte also die Wahl zwischen Schuldspruch und wirtschaftlichem Untergang. Ich wählte den Schuldspruch, denn nun können wir uns weiter auf unsere berechtigten, politischen Forderungen - dem Verbot von Treibjagden, speziell auf Rehe - konzentrieren. ", so der Sprecher der BI Walter Kosar.

Treib- und Riegeljagden auf Rehwild, sind eine Verhöhnung der Jägerschaft!
Sie sind das Gegenteil von traditioneller, weidmännischer Hege und Pflege und müssen endlich verboten werden. Deshalb fordert die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds "mehr denn je:
1) Eine generelle Reform der Jagd
2) Ein Verbot von Treibjagden auf Rehwild
3) Ein Verbot des Abschusses von Haustieren
4) Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald
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Urteilsveröffentlichung gemäß §13 Mediengesetz

Spendenaufruf
Die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" dankt für die bisher eingegangenen Spenden, ist jedoch durch die hohen Kosten des Strafgerichtsprozesses finanziell angeschlagen. Um die Arbeit zum Schutz des Dunkelsteinerwalds, seiner Menschen, Tiere und Pflanzen auch in Zukunft zu gewährleisten, wird hiermit um weitere finanzielle Unterstützung auf folgendes Konto gebeten:
Kennwort "Rettet den Dunkelsteinerwald"
IBAN: AT50 1200 0102 7047 4800
BIC: BKAUATWW

 

PRESSECORNER

Presseinformation
> Aussendung vom 11. Mai 2013 [66 KB]

Presseartikel

HEUTE, 13. Mai 2013

KURIER, 9. März 2013

Bezirksblätter Krems, 13/14 März 2013

PROBLEM TREIBJAGD:
GRAF FELIX MONTECUCCOLI VERKLAGT TIER- UND NATURSCHÜTZER

Der Präsident der Land&Forstbetriebe Österreich klagt wegen Rufschädigung.

DI Felix Montecuccoli, subventionierter Großgrundeigentümer, Multifunktionär sowie adeliger Präsident der Land- und Forstbetriebe Österreich, versucht - bereits zum zweiten Mal - den Sprecher der Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", den freischaffenden Künstler und Journalisten Walter Kosar, mundtot zu machen.

Auf Grund einer kritischen Textpassage, auf der von Kosar betriebenen Internetdomain www.dunkelsteinerwald.org, über die von Montecuccoli jährlich veranstalteten Riegeljagden im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, sieht der prominente Ankläger seinen Ruf geschädigt. Felix Montecuccoli strebt deshalb ein Strafverfahren beim Landesgericht für Strafsachen in Wien gegen den Verfasser des Textes, Walter Kosar, an. Die inkriminierten Textpassagen beruhen ausnahmslos auf vertraulichen und glaubhaften Informationen aus der lokalen Bevölkerung sowie auf seriöse Recherchen Kosars zur Jagd im Allgemeinen und zur Treibjagd im Besonderen. Sie beschreiben hauptsächlich die umwelt-, mensch- und tierfeindlichen Folgen von Treibjagden, zu denen auch Riegeljagden zählen. Treibjagden haben nichts mit waidgerechter Hege zu tun. Sie dienen hauptsächlich dem Vergnügen der Teilnehmer sowie dem Profit und dem Prestige des Jagdveranstalters. Die Angst, Montecuccolis Treibjagden öffentlich zu kritisieren, zwingt die Menschen der Region leider dazu, die Dinge nur hinter vorgehaltener Hand zu wispern.

Dem Vorwurf der Rufschädigung wird widersprochen
Dem Vorwurf der üblen Nachrede bzw. Rufschädigung nach §111StGB wird allerdings widersprochen. Diese versucht der prominente, adelige Ankläger bloß aus dem - vorerst von der Website gelöschten - Artikel heraus zu interpretieren, um berechtigte demokratische Kritik an seinen umstrittenen Jagdmethoden in Zukunft zu unterbinden.

Verhandlung
Datum: 2. April 2013
Beginn: 13.15h
Ort: Landesgericht für Strafsachen Wien, Landesgerichtsstr. 11, 1080 Wien, 2. Stock, Saal 205

PRESSEAUSSENDUNG
> Presseaussendung vom 4. März 2013 [92 KB]

PRESSEARTIKEL
Graf zerrt Rebellen vor Kadi, Montecuccoli im Clinch mit Bürgerinitiative: Vorwurf Rufmord
> Bezirksblätter 13/14 März 2013 [382 KB]
Bürgerinitiative sammelt Spenden, um sich gegen Rufschädigungsklage zu wehren
> KURIER, 9. März 2013 [223 KB]

BISHERIGE KLAGEN GEGEN UNSERE BÜRGERINITIATIVE

Drei Klagen, um unsere Bürgerinitative mundtot zu machen
Drei Mal wurde die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" bereits angezeigt. Hinter den Anzeigen standen der hochsubventionierte Grund- und Großwaldbesitzer (960 Hektar Wald, 200 Hektar Ackerland, vier Eigenjagden), Multifunktionär (zB.: Aufsichtsrat der NV, Niederösterreichische Versicherung) und Präsident der österreichischen Land- und Forstwirtschaftsbetriebe, Dipl. Ing. Felix Montecuccoli, und dessen Jagdpartner, der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger. Zwei Einschüchterungsversuche unserer demokratischen Arbeit sind bereits kläglich gescheitert! Das dritte Verfahren ist im Laufen.

ERSTE ANZEIGE GEGEN UNSERE BÜRGERINITIATIVE
Tatbestand: Wandern auf einer behördlich angemeldeten und nicht untersagten Wanderung.
Ausgerechnet im Jahr der Waldbiodiversität, am 29. 10. 2009, klagte DI Felix Montecuccoli, friedliche Wanderer und Naturschützer. Nach der Anzeige des Großwaldbesitzers bei der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten, legte uns dieselbe Behörde die Organisation und Durchführung eines ebendort "angemeldeten und nicht untersagten" Protestwandertages zur Last. Die Anzeige ist - wie erwartet - mittlerweile im Sand verlaufen, Montecuccolis Klage kläglich gescheitert.
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ZWEITE ANZEIGE GEGEN UNSERE BÜRGERINITIATIVE

2009 wurde - allerdings erfolglos - versucht, Bürgerinitiativen einzuschüchtern.
Besonders der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger drohte wortgewaltig am Telefon. Vorgeworfener Tatbestand: Ankündigung der gräflichen Treibjagd auf der Website dunkelsteinerwald.org.
Die Staatsanwaltschaft lehnte allerdings seine Anzeige prompt ab, denn die Ankündigung einer Treibjagd stellt keinen Strafbestand dar! Montecuccolis anachronistisches Tiermassaker muss sogar, wie jede andere Jagd auch, angekündigt werden! Die Ankündigung war deshalb auch am Gemeindeamt Hafnerbach öffentlich angeschlagen und somit für jeden einsehbar! Auch die Klage der Österreichischen Jagdverbände war somit kläglich gescheitert.

DRITTE ANZEIGE GEGEN UNSERE BÜRGERINITIATIVE
2013: Der dritte Streich
Sprecher der Bürgerinitiative rechtskräftig verurteilt
Auf Grund einer kritischen Textpassage auf der Internetdomain www.dunkelsteinerwald.org über die vom Präsidenten der Land- und Forstbetriebe Österreich, Felix Montecuccoli, im Dezember 2012, veranstalteten Treibjagd auf Rehe und Wildschweine im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, wurde der Sprecher der Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", Walter Kosar, am 2. April 2013, vom LG für Strafsachen Wien, wegen "übler Nachrede" nach §111, rechtskräftig verurteilt. Für die ursprünglichen Behauptungen der BI war der Wahrheitsbeweis (Zeugen aus der Region) leider nicht möglich.
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MONTECUCCOLIS TREIBJAGD 2012

Schießstand Nr. 42 von ca. 79 Ständen

Ursprünglicher Artikel wurde vorest gelöscht
Auf Grund einer kritischen Textpassage, über die vom Präsidenten der Land- und Forstbetriebe Österreich, DI Felix Montecuccoli jährlich veranstalteten Riegeljagden im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, sieht der der prominete Forstwirt seinen Ruf geschädigt und strebt nun ein Strafverfahren beim Landesgericht für Strafsachen in Wien gegen den Verfasser des Textes, Walter Kosar, an. Die inkriminierten Textpassagen beruhen ausnahmslos auf vertraulichen und glaubhaften Informationen aus der lokalen Bevölkerung sowie auf seriöse Recherchen zur Jagd im Allgemeinen und zur Treibjagd im Besonderen. Dem Vorwurf der Rufschädigung nach §111StGB wird widersprochen. Diese versucht der adelige Ankläger bloß aus dem - vorerst von der Website gelöschten - Artikel heraus zu interpretieren, um berechtigte demokratische Kritik an seinen umstrittenen Jagdmethoden in Zukunft zu unterbinden.

 

HEUTE, 4. Dezember 2012

NÖN, 50/2012

Vor der Treibjagd 2012

Jagd, Alkohol und Detektive

Alkohol und Jagd

2012: 7 Tote und 19 Verletzte in Österreich.
2013 startet traurig: Immer mehr Jagdunfälle.
Tierschützer fordern Alkoholverbot bei der Jagd.
Ein einziger Schuss kann so vieles verändern, wie sich am 19. Jänner in Unterolberndorf im Bezirk Mistelbach im Weinviertel zeigt. Ein 21-jähriger Treiber wurde von einem 55-jährigen Jäger, mit knapp 0,5 Promille Alkoholgehalt im Blut, erschossen. Dieser dachte laut Angaben, es würde sich um ein Wildschwein handeln und schoss - ohne es sicher zu wissen - ins Gebüsch. Der junge Mann wurde an der Hüfte getroffen und verblutete binnen weniger Minuten. Der rasch eingetroffene Notarzt konnte nur mehr den Tod des Treibers feststellen. Den Todesschützen erwartet nun ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Umständen.
Fehlverhalten von Jägern
Jagdunfälle wie diese oder andere passieren öfter, als man denkt. Im Jahr 2012 gab es in Österreich aufgrund von Jagdunfällen sieben Tote und 19 Verletzte. Peter Lebersorger, Geschäftsführer vom NÖ Landesjagdverband, weist aber darauf hin, dass es keine genauen Statistiken über Jagdunfälle gibt. „Jagdunfälle passieren dann, wenn einzelne Jäger ein Fehlverhalten setzten, indem sie Weisungen des Jagdleiters oder Sicherheitsregeln missachten“, gibt Lebersorger an. „Des öfteren kommt es zu Zwischenfällen bei der Jagd und Jäger verwechseln ihre Kollegen, Spaziergänger, Hunde oder Katzen mit Wild“, stellt Nittmann fest. Vor allem wenn in Gebieten, wo sich auch andere Menschen bewegen, gejagt wird. „Über die Zahl der Abschüsse werden genaue Statistiken geführt. Wie viele Haustiere jährlich vorsätzlich oder „aus Versehen“ bei der Jagd umkommen, ist unbekannt“, kritisiert Christian Nittmann von der Initiative zur Abschaffung der Jagd. Die Schätzungen gehen von jährlich 40.000 Katzen und 3.000 bis 4.000 Hunden aus, die jedes Jahr in Österreich von Jägern erschossen werden. Lebersorger dazu: „Ein Jäger kann nie mit Wild verwechselt werden - wenn kein menschliches Versagen vorliegt.“ Aufpassen sollte man jedoch dann trotzdem, wenn Jagdsaison ist. „Jagdunfälle passieren dann, wenn vermehrt gejagt wird - also im Herbst und Winter häufiger als im Frühjahr und Sommer“, warnt Lebersorger.
Alkohol und Jagd passen nicht zusammen
Aktuelles Thema bei der Jagd ist das geforderte Alkoholverbot von heimischen Tierschützern. Peter Lebersorger von den Landesjagdverbänden: „Bei Gesellschaftsjagden hat der Alkohol nichts verloren, da gibt es auch eine klare Empfehlung des Landesjagdverbandes. Alkohol und Jagd lassen sich in diesen Punkt überhaupt nicht vereinbaren.“ Inwieweit Tierschützer sich hier durchsetzen werden, wird man sehen.
Wissenswertes
Im Jahr 2012 wurden in Österreich bei der Jagd 19 Menschen verletzt und 7 getötet (Stand 21.12.2012).
Quelle: www.abschaffung-der-jagd.at
Presseartikel
Heute: Jäger schoss süsse Hündin Leijka tot
>
http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/art23654,852854
Die Presse: Tierschutzverein fordert Alkoholverbot für Jäger
>
diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1319968/
ORF: Jagd Alkohol: Die Neue Diskussion
>
http://burgenland.orf.at/news/stories/2568450/
Kronen Zeitung: Jäger bestehen auf ihren Tee mit Rum
> http://www.krone.at/Oesterreich/Jaeger

Jagd und Alkohol
> http://abschaffung-der-jagd.de/stoppttreibjagden/index.html
> http://www.vgt.at/presse/news/2013/news20130122e.php
> http://www.landwirt.com/Forum/373581/Jagd-und-Alkohol.html

Jägerschaft will Detektive gegen Tierschutz einsetzen
In einem Rundbrief wird ein von der gesamten Tierindustrie finanzierter Fonds für Propaganda und Gerichtsverfahren gegen jeden Tierschutzaktivismus gefordert
> http://www.martinballuch.com/?p=2179

 

Feige Dunkelsteiner Treibjagd 2011

Vorbereitungen zur Treibjagd 2011! Damit die noble Jagdgesellschaft auch bequem auf die zugetriebenen Tiere schießen kann, wurden extra neue Hochstände angefertigt und strategisch positioniert.

MONTECUCCOLI & BERLAKOVICH ÜBER DEN WALD
Großwaldbesitzer und Umweltminister referierten über die Bedeutung des Waldes
Umweltminister Berlakovich und der subventionierte Großwaldbesitzer, DI Felix Montecuccoli, sprachen unlängst über die Bedeutung des Waldes aus ihrer Sicht. Wir hoffen, dass die Österreichischen Wälder nicht weiter zu Holzplantagen und Wildfleischindustriereservate für Promi- und Hobbyjäger degradiert und weiter kapitalisiert werden.
> Mehr...

NOBLE & FEIGE TREIBJAGD IM DUNKELSTEINERWALD
Alle Jahre wieder! Am Freitag, dem 9. Dezember 2011, lud Felix Montecuccoli
seine noble Jagdgesellschaft zur vorweihnachtlichen, feigen Tierhetze im Dunkelsteinerwald ein. Treffpunkt war wieder die romantische Burgruine Hohenegg. Wie jedes Jahr wurde das Gebiet hermetisch abgeriegelt, um Jagdgegnern keine Möglichkeit zu geben, zu protestieren. Vierzig bis fünfzig auserlesene Jägerinnen und Jäger fanden sich am 9. Dezember im Dunkelsteinerwald ein, um Tiere - nach Meinung von Insidern - völlig unkontrolliert zu erschießen. Im Jahr 2009 wurde - allerdings erfolglos - versucht, unsere Bürgerinitiative einzuschüchtern. Besonders der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger drohte wortgewaltig am Telefon. Vorgeworfener Tatbestand: Ankündigung der gräflichen Treibjagd auf unserer Website. Die Staatsanwaltschaft lehnte allerdings seine Anzeige prompt ab, denn die Ankündigung einer Treibjagd stellt keinen Strafbestand dar! Montecuccolis ungustiöses und anachronistisches Tiermassaker muss sogar, wie jede andere Jagd auch, angekündigt werden! Die Ankündigung muss deshalb am Gemeindeamt Hafnerbach öffentlich angeschlagen und einsehbar sein!

NEIN zu Treibjagden in Österreich
Wir fordern
1) Eine generelle Reform der Jagd
2) Verbot von Treib-, Hetz- und Hobbyjagd
3) Verbot des Abschusses von Haustieren
4) Offenlegung der TeilnehmerInnen aller österreichischen Treibjagden
5) Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald

Online-Petition
>
"Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald"
Download - Unterschriftliste
>
"Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald" [43 KB]

PRESSECORNER
Presseaussendung
>
Presseinformation vom 2. Dezember 2011 [38 KB]
Pressefotos
(Fotos Herby Loitsch, Veröffentlichung bei Namesnnennung unentgeltlich)
>
Vorbereitung zur Treibjagd 1
>
Vorbereitung auf Treibjagd 2
Pressemeldungen
>
https://www.oncharity.at/animal/newsletter/?id=457
> http://www.erstaunlich.at/
> http://derstandard.at/1315005437151/Lobbyisten-Froehliche-Jagdgesellschaft
> http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120223_OTS0116/messe-hohe-jagd

Vorbereitungen

2011

Treibjagdszenen 2011
Polizist schlägt Tierschützer / Falschaussagen der Zeugen
Am 4. Dezember 2011 filmten 2 Tierschützer des VGT nahe Graz von öffentlichen Wegen aus eine Treibjagd. Da diese verbotener Weise zu nahe an einem Wohngebiet stattfand, riefen die beiden Aktivisten die Polizei.
> Mehr...

Messe "Hohe Jagd" in den Niederungen der Geschäftemacherei
>
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120223_OTS0116/

Video: Wildschwein nach Treibjagd

> http://www.youtube.com/watch?v=gM-VEDyIrv0

Bleihaltige Schrotmunition für die Jagd verbieten
> OTS_20111125_OTS0062/ak-bleihaltige-schrotmunition-fuer-die-jagd-endlich-ganz-verbieten
*
Jäger wollen für tierquälerisches Hundetraining Ausnahme aus Tierschutzgesetz
Am 9. September fand in Perchtoldsdorf eine von der Jägerschaft organisierte Veranstaltung mit dem irreführenden Titel
"Teletaktverbot als Tierquälerei" statt. Wie so manche Schutzhundesportler, deren tierquälerische Methoden die
Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kürzlich aufdeckte, treten auch Jäger für die Legalisierung von Elektroschockgeräten für Hunde ein - sie wollen also eine Ausnahme für Tierquälerei aus dem Tierschutzgesetz erreichen.
> OTS

GROSSER ERFOLG BEI BÜRGERINFORMATION IN KREMS
Enormes Interesse bringt 600 Unterschriften beim Infotisch am 25. Juni!
Die Informationsveranstaltung " Rettet den Dunkelsteinerwald" am 25. Juni 2011 in Krems war ein großer Erfolg. Das Interesse der Kremserinnen und Kremser war überwältigend.
> Mehr

Presseaussendung des Tierschutzvereins Robin Hood
St.Leonhard, 9. Dezember 2010
Montecuccoli lässt wieder morden
Blaues Blut im Blutrausch im Revier Hohenegg
Für morgen, 10. Dezember 2010, hat der Adelige und zuständige Hegeringleiter (!) Felix Montecuccoli wieder blaues Blut in das Jagdrevier Hohenegg geladen um zum jährlich Morden aufzurufen.
Schon im Vorjahr wurde das Gebiet hermetisch abgeriegelt, um Jagdgegnern keine Möglichkeit zu geben, ihren Unmut zu zeigen.

Dabei trifft sich die Crème de la Crème der Jägerschaft, an die 40 Jägerinnen und Jäger werden sich morgen zur Treibjagd einfinden, um Tiere der Meinung von Insidern nach völlig unkontrolliert zu ermorden.
Wie der Tierschutzverein Robin Hood heute von Informanten erfahren konnte, ist das große Problem der Abschuss von Geißen, die zuerst vor den Kitzen laufen und erschossen werden, die Kitze bleiben übrig und sterben. An sich ist diese Jagdpraktik nicht erlaubt, doch wer kontrolliert das blaublütige Gemetzel? Auch Wildschweine, und hier auch Bachen und Frischlinge werden gemordet, dies leider völlig legal. Im Vorjahr konnten Tierschützer am nächsten Tag noch Blut und Eingeweidereste vor Ort finden, obwohl versucht wurde, “ordentlich aufzuräumen”.

Ein großes Problem bei den Treibjagden ist die mangelnde Nachsuche, unzählige Tiere werden “nur” angeschossen und humpeln dann tagelang schwer verletzte Tiere durch den Wald und so manche Tiere mit Steckschüssen im Hals oder im Gebiss verenden qualvoll. Der Informant sprach von einem Rehbock, der mit durchschossenen Unterkiefer noch lange gesichtet worden ist.

Was die Jagd wirklich ist, formulierte der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Theodor Heuss, vor fast 50 Jahren treffend: „Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.“ Und vor einer Diplomatenjagd auf Hasen äußerte der große Staatsmann: „Ich hoffe für die Hasen!“

Der Tierschutzverein Robin Hood kann sich dieser Meinung nur anschließen und verurteilt die Jagd an sich und die Treibjagd im Besonderen aufs Schärfste.
Daten zur Treibjagd (Riegeljagd) im Dunkelsteinerwald:
Termin: Freitag, 10. Dezember 2010
Beginn: 08.00 – 08.30h
Treffpunkt: Parkplatz vor der Burgruine Hohenegg

Rückfragehinweis:
Marion Löcker
Tierschutzverein Robin Hood
Haslach 10
A-3243 St.Leonhard/Forst
office@robinhood-tierschutz.at
0043/660/5659170
www.robinhood-tierschutz.at
"Die Zeit ist immer richtig, um das Richtige zu tun." (Martin Luther King)

Treibjagd 2009
Die letzte Treibjagd des hochsubventionierten Großwaldbesitzers und Präsidenten der österreichischen Land- und Forstwirtschaftsbetriebe , DI Felix Montecuccoli, fand am 7. Dezember 2009 statt. Mit 40 - 50 geladenen, meist aristokratischen Gästen und Geschäftspartnern, veranstaltete Felix Montecuccoli einen Tag lang Treibjagd auf Tiere des Dunkelsteinerwalds.

WIR FORDERN
1) Verbot von Treib- und Hetzjagden in Österreich
2) Verbot der Hobby-Jagd in Österreich
3) Die regelmäßige Kontrolle österreichischer Großwaldbesitzer durch eine übergeordnete globale oder europäische Institution!

*

Freie Verfügbarkeit von Wald ist eine ideelle Angelegenheit
Montecuccoli

http://www.noen.at/news/gesellschaft/adel/
Trauttmannsdorff
http://www.noen.at/news/gesellschaft/adel/-bdquo
Freies Landwirtforum
http://landwirt2komm.forenworld.at/viewtopic.php?f=4&t=215&start=30

ANZEIGE ABGELEHNT

Verordnung des Bürgermeisters von Hafnerbach

Gescheiterter Einschüchterungsversuch der Österreichischen Jagdverbände
Mittlerweile wird von einigen Seiten versucht Bürgerinitiativen und SympathisantInnen einzuschüchtern. Denn nicht nur die BH St. Pölten eröffnete ein Verwaltungsstrafverfahren gegen uns, sondern auch der streitbare Generalsekreär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger (Tatbestand: Ankündigung einer Treibjagd auf unserer Website). Die Staatsanwaltschaft Wien lehnte allerdings seine Anzeige prompt ab, denn die Ankündigung einer Treibjagd stellt keinen Strafbestand dar! Eine Treibjagd muss, wie jede Jagd angekündigt werden! Die Ankündigung war deshalb auch am Gemeindeamt Hafnerbach öffentlich angeschlagen.

Im Sinne der demokratischen Transparenz werden wir selbstverständlich auch weiterhin alles veröffentlichen, was uns wichtig erscheint!

 

TIERSCHUTZ

Ausbildung der Jagdhunde an lebenden Enten
>
http://www.vogelschutz-komitee.com/entenjagd.pdf

3. November 2010
Hubertustag: Tiere segnen statt jagen!
Wien (OTS) - Am 3. November ist Hubertustag. Ein schwarzer Tag für
Hunderttausende Wildtiere, ebenso für viele Hunde und Katzen, die im
Gedenken an den Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, als
Freiwild abgeschossen werden. Österreichweit werden nämlich
anlässlich dieses Tages Jagden abgehalten und Messen gefeiert.
> Mehr

17. Okt. 2010
Hubertusmessen und andere Absonderlichkeiten der Jagd
>
http://www.animal-spirit.at/aktuell/hubertusmessen.html
>
Die Presse, Wie man Wild erntet
>
http://www.pro-iure-animalis.de/

4. Okt. 2010, Forderung nach Verbot von Treibjagden

Aus Anlass des Welttierschutztages fordern wir ein Verbot von Treib- und Hetzjagden in Österreich!
Wir appellieren an die Verantwortung der Großgrundbesitzer, des Österreichischen Jagdverbandes und der gewählten Politiker und Politikerinnen! Hetzjagden bringen verantwortungsvolle Forstleute in Verruf, schaden dem Ansehen einer zivilisierten Jagd- und Forstwirtschaft und schließlich auch der Gastronomie. Wild, das unter großem Stress erlegt wird, hat Fleisch niederer Qualität, das schneller verdirbt! Wildgerichte mit dem Fleisch, in Panik versetzter Tiere, schmecken nicht und sind manchmal sogar gesundheitsgefährdend. > Mehr...

INFO

Schimpansen veranstalten Treibjagden
Nicht nur im Menschenreich gibt es Treibjagden. Nein, auch im Tierreich gibt es das gleiche Phänomen.
Schimpansen zum Beispiel haben eine ähnliche Taktik wie Jäger. Sie treiben die sogenannten "Stummelaffen" in den sicheren Tod.
> Mehr...

Wildschweinplage oder Wildschweinzucht?
>
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101109_OTS0032/wildschweinplage

Für das Recht der Tiere
http://www.pro-iure-animalis.de/

Jagd in Deutschland
http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/grundsatzpapier.pdf

Die freie Verfügbarkeit von Wald ist nur eine sehr ideelle Angelegenheit.
Montecuccoli

http://www.noen.at/news/gesellschaft/adel/

Trauttmannsdorff
http://www.noen.at/news/gesellschaft/adel/-bdquo

Freies Landwirtforum
http://landwirt2komm.forenworld.at/viewtopic.php?f=4&t=215&start=30